Der Sebi gab am Wochenende seinen Ausstand aus der bayrischen Wahlheimat, und so nahm ich denn die 600km Autobahn auf mich und begab mich ins wunderschöne
Passau. Am Freitag gings zum Grillen ins
"Blue Notes" - sehr cooler Biergarten inmitten uralter Mäuerchen. Leider fing es irgendwann an zu regnen, aber drinnen wars auch nett. Und feucht-fröhlich.
Hacklberg-Fan Sebi hatte mich bereits vorher vor dem dort ausgeschenkten
"Kopfschmerz-Bier" gewarnt, aber das war mir nach sechs Stunden Auto-sitzen-und-schwitzen egal, zumal der Halbe bayerntypisch korrekte 2,40€ kostete. Am nächsten Morgen war ich erstmal einigermaßen im Eimer.
Abends ging es dann in die Altstadt zur eigentlichen Party. Die fand in einer ziemlich amtlichen Wohnung in bester Lage statt und war gut besucht, und zwar von einem internationalen Spitzen-Publikum. Dank der reizenden spanischen Mitgastgeberin Marian fanden sich zahlreiche Iberer ein, die später auf dem Balkon noch das ein oder andere Folkloreliedlein schmettern sollten. Ausserdem war da noch ein Holländer mit ungarischem Namen, der in Spanien wohnt, ein Australier, und ein Italo-Ami aus New Jersey, der im Italien-Trikot das abgefahrene USA-Italien Spiel verfolgte. Ich habe es mir verkniffen, ihn zu fragen, ob er irgendwelche Leute kennt, die im "Waste Management" arbeiten ;-)
Ich erklärte Sebis ebenfalls reizenden (semi-offiziellen) besseren Hälfte Verena, daß ich am Abend zuvor meinen westfälischen Magen mit dem bayrischen Bier überfordert habe und mich deshalb streng ans Becks halte. Allerdings forderten die harte Nacht, die Hitze und die hervorragende Pizza irgenwann ihren Tribut. Zu müde um noch weiter zu boozen-und-schmoozen trat ich viel zu früh den Heimweg an. Am Sonntag wurde dann relaxt gebruncht, und während Sebi zum Aufräumen musste, machte Maxi machte noch eine kurze aber interessante Stadtführung mit uns. Dann wurde noch fix im nahen Ösiland getankt, Abschied genommen, und dann ging es auch schon wieder gen Heimat.